Zusammenarbeit der Städte Chrastava und Eichstätt in Bayern 

Feierlichkeiten zum 15. Jahrestag der Partnerschaft mit der Stadt Eichstätt.

  

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 die Partnerschaft - 15 Jahr (2002-2017)

 

Am 30.9 und 1.10.2017 hatten wir die Ehre eine Delegation der Partnerstadt Eichstätt in Chrastava zum 15. Jahrestag der Unterzeichnung des Partnerschaftsabkommens begrüssen zu dürfen.
Vor dem Rathaus in Chrastava wurde die Delegation vom Bürgermeister Michael Canov und stellvertretenden Bürgermeisterin Zita Václavíková begrüsst.
Ein reichhaltiges zweitägiges Programm wurde für die Gäste vorbereitet, darunter ein Galakonzert in der St. Laurentius Kirche, das Kennenlernen der Thermalbäder und nicht zuletzt der Besuch eines nahe gelegenen Schlosses Grabštejn.
Die Stadt Eichstätt schenkte eine denkwürdige Bank, die vor dem Eingang des Rathauses zu sehen ist.
Abschliessend wünschen wir uns, dass die Zusammenarbeit zwischen den Städten so erfolgreich wie bisher verläuft.
Ivana Louèková,
Leiterin des Bürgermeisteramtes

Jugendstil-Brücke vom Präsidenten der Republik eingeweiht

 

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Am 28. September 2012, dem National Feiertag und des Präsidenten persönlich, wurde die Jugendstil-Brücke feierlich vom Presidänten der Republik eröffnet. Dies geschah in Anwesenheit des Oberburgermeisters der Partnerstadt Eichstätt, Region-Präsidenten der Region Liberec, Minister-Stellvertretende für Schulwesen, Oberbürgermeisterin der Stadt Liberec, Bürgermeister mit Hochwasser betroffenen Gemeinden und vor allem Bürgerinnen und Bürgern.

Das Verhältnis des Präsidenten zu Chrastava

Die Beziehung des Präsidenten Vaclav Klaus zu Chrastava is langfristig sehr positiv und wir müssen sagen, dass nicht nur seine, sondern auch seiner Frau Livie. Seine Frau verbrachte im Jahr 1991 bei Sitzungen einen vollen halben Tag in Chrastava. Als Herr Vaclav Klaus der Präsident unseres Landes geworden war, wurde er das erste Staatsoberhaut welches in der tausend-jährigen Geschichte Chrastava unsere Stadt besuchte. Dies geschah im Mai 2005, als Herr Präsident das renovierte Rathaus eröffnete. Am 8. August 2010 , ein Tag nach einer verheereden Überschwemmung , trotz Warnung, dass der Damm Mlynice platzen könnte, kam er nach Chrastava um uns in den schwierigsten Momenten zu unterstützen. Nun, obwohl der Termin der Eröffnungsfeier erst nur vor ein paar Wochen im Voraus sicher war und die Einladung erreichte den Präsidenten im letzten Moment , zögerte er nicht und kam. Und in meiner Rede zu den Bürgern und auch allen anwesenden Medien habe ich gesagt, dass er die Einladung nach Chrastava nicht ablehnen konnte, sondern vor allem, weil er kommen wollte. Und wenn auch dann es passiert ist, was passiert ist, liess er nichts anmerken und eine gute halbe Stunde widmete er sich noch den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt und redete mit mir über unsere Stadt.

Attentat auf den Präsident der Republik

Ich lehne jegliche Bagatellisierung der Tat des Fanatikers ab, welcher alle zulässige Grenzen übertritten hat und was ich ohne Pardon eindeutig ablehne.Und ich kann nicht akzeptieren, dass seine Tat bis jetzt nur als Exzess qualifiziert wurde. In meiner Rechtsauffassung war dies ein Terrorakt. Und ich danke auf dieser Weise und erweise Ehre den Herren Jaroslav Musil und Vaclav Krcek welche sich dem betreffenden Wahnsinnigen zur Wehr setzten und hinderten ihn an der Fortsetzung seiner Geschiesse.

Im Namen aller Chrastava Bürgerinnen und Bürgern habe ich mich bei dem Präsidenten entschuldigt und zusammen mit ihnen glaube ich, dass er Chrastava nicht verdammen wird. Vielleicht, was passiert ist, wird erheblich zur Verbesserung des Schutzes der Verfassungsbeamten in der Zukunft beitragen.

Eichstätter Delegation bei Attentat auf Vaclav Klaus hautnah  dabei... mehr

 

Der Offizielle Besuch der Städte Chrastava und Eichstätt.

  

Besichtigen sie die Fotogalerie von dem Besuch

In den Tagen vom 10. bis 12. Oktober 2005 wehnten am Rathaus in Chrastava die Fahnem der Städte Chrastava und Eichstätt. In diesen Tagen realisierte sich der offizielle Besuch unserer Partnerstadt. Die Delegation wurde von dem Oberbürgermeister Arnulf Neumeyer geführt. Weitere Mitglieder der Eichstätter Delegation waren der Bürgermeister Dr. Josef Schmidramsl, der Sekretär Herr Johan Bittl und der Eichstätter Kulturleiter Herr Ingo Schön. An dem dreitägigem Zusammentreffen nahmen auch die Mitglieder der Kratzauer Gilde, Verein der ehemaligen Kratzauer Bürger, teil u.zw. Herren Rudolf Engel und Arnulf Miessler. 

Im Laufe des dreitägigen Besuches hatten unsere Gäste aus Eichstätt ein Treffen mit den Mittgliedern der Stadtverwaltung und der Gesellslchaft für Freunde der Stadgeschichte Chrastava. Sie verlebten auch angenehme Stunden mit den Schülern unserer Schule. Nach der ausführlichen Besichtigung des neuen Rathauses war ein Unterhaltung mit den Angestellten des Stadtamtes Chrastava vorbereitet. Ausserdem in dem neuen modernen Sitzungsraum konnten die Gäste das Fotodokument von den Kratzauer Festtagen 2005 sehen. 

Als ein Teil des Besuches unserer Gäste aus der Partnerstadt war in der Kirche in Chrastava ein Konzert des Gesangchores „Ještìd„ aus Liberec und ein Abend mit der Zimbel-Musik von Herrn Kotlár, welcher in dem neuen Speisesall der Schulkücke stattfand. Der Besuch der firma BENTELER ÈR, k.s. und der Firma ROTEC - CZECH s.r.o. erregte bei unseren Gästen auch grosse Interesse. Beide Firmen arbeiten mit deutscher Beteiligung. Ein Besuch bei ihnen wurde zum erstenmal in der Historie unserer Zusammenarbeit beider Städte verwirklicht. 

Dem Partnerstadtbesuch aus Eichstätt ging ein Konzert der eichstätter Kapelle voran, welche eine Woche früher am Marktplatz in Chrastava gespeilt wurde, dies war in jeder Hinsicht ein grosser Erfolg und führte zur Vertiefung der Partnerschaft bei. 

Grosser Dank für das Gelingen des Besuches gehört auch dem Personal des Penzions „U Wolfù„ wo unsere Gäste sehr gut unterbracht waren und auch grosse Anerkennung dem Gesellschaftsklub in Chrastava unter der Leitung von Frau Václavíková und auch Frau Cinibulková, welche alles vorbereitet und organiziert haben.

Ing. Michael Canov

 

Jahrzehnte Partnerschaft mit der Stadt Eichstätt

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Am 28. September 2002 wurde offiziell die Partnerschaft zwischen Chrastava und der Stadt Eichstätt aus Bayern unterzeichnet. Die feierliche Eröffnung der Brücke war am Tag des 10. Jublbiläums und ich war sehr froh, dass ich dem Präsidenten den Oberbürgermeister der Stadt Ecichstätt Herrn Andreas Steppberger persönlich vorstellen konnte.

Als Mitglieder der Delegation war auch der Bürgermeister Josef Schmidramsl, emer. Oberbürgermeister Arnulf Neumeyer und weitere Mitglieder des Stadtrates Eichstätt. In der Eichstätter Delegation war auch das erste Mal Mitglied des Bayerischen Landtags Eva Gottstein und auch Vertreter der Eichstätter Presse (Eichstätter Kurier ).

Nach endgültigem Abschluss des Festaktes zur Eröffnung der Jugendstil-Brücke folgte im Abend ein bilaterales Treffen von Vertretern und Bürgerinnen und Bürgern aus Chrastava mit Gästen aus Eichstätt. Unter anderem sprach auch der emer. Bürgermeister Peter Medricky welcher vor zehn Jahren zusammen mit Arnulf Neumeyer den Partnerschaftsvertrag abgeschlossen hatte.

Am Samstag den 29. September 2012 habe ich in der nähe von Führich Haus zusammen mit dem Oberbürgermeister die Eiche, die Chrastava während unserer letzten Reise nach Eichstätt zu dem 10. Jahrestag der Partnerschaft gespendet wurde, eingesetzt. Dies ist ein aussergewöhnliches Geschenk, da die Eiche ein Symbol für Eichstätt ist, nicht nur in den Stadtwappen oder Flagge, sondern vor allem in der Stadtbezeichnung.

 

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Brücken in ein gemeinsames Europa... mehr

 

 In Chrastava den 1. Oktober 2012 Michael Canov

Bürgermeister der Stadt Chrastava

 Es lebe Eichstät!

Samstag/Sonntag, 6./7. Juli 2013

Tschechische Gäste mischen sich beim Altstadtfest unter die Besuchermassen...mehr

 

Schüler-Austausch-Aufenthalte zwischen Chrastava und Eichstätt

 

Die ersten Pläne für die Realization näherer Zusammenarbeit zwischen den Hauptschulen in Chrastava und Eichstätt hatten sich bei dem Besuch der Vertreter der Stadt Chrastava in Deutschland im Jahre 2001 ergeben. Die Schul-

zusammenarbeit schlagten vor und unterstüzen die Bürgermeister beider Städte Arnulf Neumeyer, Petr Medøický und Michael Canov. In Eichstätt wurde als die vorteilhafteste die Teilhauptschule Schottenau gewählt, für die Organization sind verantwortlich Klaus Sterner und Irena Lejsková. Zuerst haben wir zweimal eine Sonderfahrt unserer Schüler nach Eichstätt realisiert, wo wir in dem Areal der Polizeischule unterbracht wurden. Unseres Hauptziel war jedoch, dass unsere und deutsche Kinder sich besser kennenlernen, und deshalb bemühten wir uns Wirtsfamilien zu erwerben, welche die Kinder währen des Aufenthaltes übernehmen würden. Das ist uns im Jahr 2003 gelungen, wo das erstemal die Kinder aus Deutschland nach Chrastava kamen und wurden hier in den Familien untergebracht. Seit dieser Zeit realisieren wir die Austausch-Aufenthalte regelmässig. Den nächsten planen wir im Schuljahr 2008-2009. 

Dank Finanzuterstützung beider Städte können wir die Austausch-Aufenthalte realisieren, welche ein ausgefülltes Programm haben und sind für unsere Schüler erschwinglich. Es ermöglicht den Teilnehmern die Partnerstadt mit Umgebung, Schule, Kultur, die Orts- Sitten und Bräuche, Gerichte und Familienleben kennenzulernen. Für unsere Schüler bedeutet der Aufenthalt die Erwerbung erster Erfahrungen mit praktischer Kommunikation in Deutsch.

Alle Teilnehmer erleben einige Tage ausser Zuhause, in fremder Umgebung und das ist für sie sehr anspruchsvoll. Während des Aufenthaltes gewinnen sie jedoch neue Freunde, neue Erfahrungen und sie fahren nach Hause immer voll schöner Erlebnisse.

 

Ein wichtiges Kulturerlebnis in unserer Stadt

 Dùležitá kulturní událost v našem mìstìDùležitá kulturní událost v našem mìstì

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Bereits im November 2007 wendete sich schriftlich and das Stadtamt in Chrastava (Kratzau) die Urenkelin des Malers Josef Führich Frau Ruth Ritzenfeld aus Innsbruck mit dem Vorschlag, dass sie uns 2 grosse Bilder (Ölgemälde), u.z. Malers-Porträt und dessen Gattin-Porträt, verkaufen würde. Sie ist überzeugt, dass diese Bilder in der Stadt sein sollten, welche Führich-Geburtsort ist. 

Die Stadtverwaltung während der Sitzung hatte den Kauf beider Bilder abgestimmt. Die Bilder wurden von einem Fachmann bewertet, welcher belgläubigte, dass es sich um Originale handelt. 

Es ist jedoch ein Problem entstanden, wie beide Kunststücke von Innsbruck nach Chrastava zu schaffen. Herr Rudolf Engel aus Bayern, Verein-Vorsitzender „Kratzauer Gilde„ mit welchem bereits 18 Jahre die Gesellschaft der Freunde für die Stadtgeschichte Chrastava zusammen arbeitet, hatte sich erbieten, nach Innsbruck zu fahren und beide Bilder in unsere Stadt zu bringen. 

Am Dienstag den 20. Mai 2008 fand im Führichhaus eine kleine Feier statt. In Anwesenheit von dem Bürgermeister Ing. Michael Canov wurden die Ölgemälde an ehrenwürdigen Platz in der Galerie wo sich Bilder von weiteren Chrastava Malern befinden, angebracht. Bei dem feierlichen Akt beteiligten sich – ausser dem Bürgermeister – Frau Karin Cinibulková, Frau Jitka Marxová, Herr Zdenìk Šulc, Herr PhDr. František Vydra, Herr Rudolf Engel mit Enkel Benedikt. 

In die Urkundensammlung des Stadtmuseum wurden die Zeichnung und Lithografie-Sätze mit religiösen Motiven, z. B. Verlorener Sohn und das Leben der Madonna, aufbewahrt. 

PhDr. F. Vydra

 

                                               Herr Rudolf Engel der letzte Vorsitzende der Kratzauer Gilde ist verstorben

 

                                                                       
 

Nach dem Zweiten Weltkrieg sind die deutschen Einwohner von Chrastava nach Eichstätt in Bayern und Umgebung ausgezogen. Hier gründeten sie einen Verein Kratzauer Gilde. Einer der aktivsten Mitlieder des Vereins war Herr Rudolf Engel. Nach der Samt-Revolution im Jahr 1990 besuchte Herr Engel mit seinen Kollegen Chrastava und knüpfte so die ersten Kontakte für die Städtepartnerschaft zwischen Chrastava und Eichstätt an. Im Laufe der weiteren Jahre besuchte Herr Rudolf Engel seine Heimatstadt, welche er bis seinen letzten Tagen liebte, egal ob als Mitglied der Delegation der Partnerstadt, oder als Privatperson, unzähligemal.

Herr Rudolf Engel arbeitete das ganze Leben als Tischler. Im Laufe der Zeit erbaute er eine kleine Möbelfabrik, die ihre berühmte hochwertige Produkte in viele europäischen Länder lieferte.
Heute erreichte uns die traurige Nachricht. Herr Rudolf Engel der letzte Vorsitzende der Kratzauer Gilde, welche im Jahr 2010 die Tätigkeit beendete, verstarb am 19. September 2015 im Alter von 88 Jahren. Ehre seinem Andenken.

Chrastava 21.09.2015 Michael Canov Bürgermeister

 

 

Zur Erinnerung an Herrn Arno Miessler

   

Erst unlängst haben wir über den Tod von Herrn Rudolf Schwertner berichtet, und schon ist eine weitere traurige Nachricht gekommen. Im Alter von 88 Jahren verstarb in Neugablonz ein bedeutender Vertreter der Kratzauer Gilde, Herrn Arno Miessler. 

Herr Miessler wurde 1920 in Chrastava geboren. Die Familie Miessler wohnte in der Polní (Feld) Strasse. Die Kindheit hat der kleine Arno in Chrastava und deren Umgebung verbracht. In den Sommerferien war er oft zu Gast im Rahmen von Ferien-Austausch-Aufenthalte in der Familie eines tschechischen Polizisten in Prag – Stadtteil Vinohrady. Später studierte er an der Handelsakademie in Liberec. Im 2. Weltkrieg wurde er als Offizier der Wehrmacht mehrmals verwundert. Er wurde in Russland und in der Slowakei eingesetzt. Im Jahre 1945 musste er seine Heimat verlassen und bei seinen Verwandten in der Ostzone Deutschlands leben. Im Jahre 1952 nach 7 Jahren zog er in die Westzone. Er lebte in Ludwigshafen und später in Neugablonz. 

Schon seit dem Jahre 1956 arbeitete er für den Heimatsverein „Kratzauer Gilde“. Zusammen mit Herrn Schwertner bereitete er die Auflage der Bücher über die Geschichte von Chrastava vor (1966 – Kratzau, Schicksal einer Sudetendeutsche Stadt, 1983 – Kratzau, Ein Bilderbuch von Land und Leuten).

Er beteiligte sich an Aktivitäten, welche von der Partnerstadt Eichstätt organisiert wurden. Zum Beispiel die Enthüllung des neuen Denkmals von Josef Führich in Eichstätt. Er bekleidete eine bedeutende Stellung in den Bezirksverein (Heimatkreis Reichenberg) und er beteiligte sich an der Ausgabe der Monatszeitschrift Reichengerger Heimblatt. Seit dem Jahr 1989 versah er das Amt des Vorsitzenden der „Kratzauer Gilde“. 

Nach der Gründung der „Gesellschaft für Freunde der Stadtgeschichte Chrastava „wendeten wir uns schriftlich an Herrn Miessler und boten unsere Zusammenarbeit an. Wir hatten Glück, den Herr Miessler gehörte zu der Gruppe ehemaliger Bürger, welche neue Kontakte wunschte und unterstüzte. Mit Herr Miessler und seinen Freunden wurde es möglich Verbindungen anzuknüpfen und eine ganze Reihe von gemeinsammen Aktivitäten zu realisieren, sowohl in Chrastava als auch in tschechisch-deutschen Verbindungen im allgemeinem. Die erst grössere Zusammenarbeit fand im Jahre 1992 statt bei der Neuenthüllung vom Denkmal Josef Führich bei der oberen Hauptschule in Chrastava in der Anwesenheit der Chrastava Öffentlichkeit, der ehemaligen Bürger von Chrastava und Vertreter von Eichstätt. Es folgten dann Reperaturen von Denkmälern auch mit Finanzunterstützung von Kratzauer Gilde und Sudetendeutsche Stiftung (Grabsteine an der Kirch-Mauer, Führich-Haus, Reparatur der Kirch-Fenster), wiederholte Treffen der deutsch - gebürtigen Kratzauer in Zittau und in Chrastava. Es kam auch zur Übernahme der Fürsorge um deutsche Gräber in Chrastava. Im Jahre 2002 kam es mit Unterstützung der Kratzauer Gilde endgültig zu der Partnerschaft zwischen den Städten Eichstätt und Chrastava. An der Vorbereitung und and der erfolgreichen Realisation aller dieser Projekte beteiligte sich stets Herr Arno Miessler. 

Auch dann, als er nach einigen Jahren seine Arbeit in der Kratzauer Gilde übergeben hatte, widmete er sich weiterhin der Arbeit für seine Heimatstadt. Bis zu seinen letzten Tagen versorgte er den Kratzauer Archiv in Bayern, welcher zur Zeit dem Isergebirges Museum in Neugablonz angehört. 

Obwohl Herr Arno Miessler seit dem Jahre 1945 hunderte von Kilometern entfernt von Chrastava lebte, hat er für seine Heimatstadt sein Bestes geleistet. Ehre seinem Andenken! 

Petr Medøický

 

Eichstätter Weg in Chrastava neu eröffnet

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Am 15. Oktober 2013 wurde der Eichstätter Weg neue eröffnet. Es handelt sich um einen Treppenweg der mit 74 Granitstufen das Stadtzentrum und den Stadtteil Støelecký vrch verbindet. Neben dem Granit Stein aus Liberecer Region wurden auch drei von der Firma Neumeyer und Brigl gestiftete Natursteintafel aus Juramarmor mit dem Eichstätter Wappen und den Hinweisen auf die Partnerschaft beider Städte verbaut worden.

Bei der Eröffnung war auch die Delegation aus Eichstätt under der Leitung von OB Andreas Steppberger anwesend. Der Kinderchor Jiøièky hatte beide Nationalhymnen vorgetragen und zirka 80 Bürgerinnen und Bürger waren zu diesem Festakt gekommen und freuten sich darüber dass Eichstätter OB Andreas Steppberger und Herr Ingo Schön ein Fass Hofmühlbier inkl. original Bechern mitgebracht hatten und als Freibier den Gästen ausschenkten.

Oberbürgermeister Andreas Steppberger sowie auch Bürgermeister Michael Canov betonten, dass diese Treppe nicht nur das Stadtzentrum und einen Ortsteil verbinden, sondern auch biede Städte zur tiefer und innnerer Vebundenheit führen.

Weitere Info :  http://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Chrastava-Eichstaetter-Weg-in-Chrastava-eroeffnet;art575,2830980 

 http://www.donaukurier.de/lokales/kurzmeldungen/eichstaett/Eichstaett-Eichstaetter-Weg-in-Chrastava-eroeffnet;art74356,2830843  

 

Glückwünsche

 

 

 

 

 

 

 

Eichstätter Weg in Chrastava eröffnet

 

 

Generalkonsul feierte mit

 

 

Chrastava, Eichstätt a Lwówek Œl¹ski heißen Besucher willkommen

Die Besucher von Chrastava erwarten bei der Einfahrt in die Stadt nagelneue Willkommensschilder, auf denen nicht nur Chrastava, sondern auch die Partnerstädte Eichstätt (Bundesrepublik Deutschland) a Lwówek Œl¹ski (Polen) die Besucher willkommen heißen.

Durch diese Maßnahme wollen wir unseren Gästen nicht nur die Einfahrt in die Stadt angenehmer machen. Wir hoffen, dass wir dadurch auch unsere kleine Schuld den Partnerstädten gegenüber wieder gutmachen können, in denen Chrastava schon lange auf den Willkommensschildern vertreten ist.

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Grundlage dauerhafter Freundschaft

 

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Eichstätt (EK) DIe Freiwillige Feuerwehr Eichstätt ist mit einem ersten Höhepunkt in ihr Jubiläumsjahr gestartet: Am Freitagabend begründeten die Kommandanten eine Partnerschaft mit der Wehr aus Chrastava und der ProtezioneCivile aus Bolca.

Schon vor zwei Jahren, bei einem Besuch einer Delegation aus Chrastava im Eichstätter Feuerwehrhaus, waren erste Überlegungen laut geworden, die seit zehn Jahren währende Städtepartnerschaft um eine intensive Beziehung der Feuerwehren zu ergänzen. Am Freitagabend haben die Kommandanten und Vorsitzenden die Partnerschaft mit der Unterzeichnung der Urkunden offiziell besiegelt.

Die Eichstätter hatten sich diesen Festakt eigens zum Auftakt ihres großen Jubiläumsjahres gewünscht: „Wir wollten nicht nur einen Abend angefüllt mit Reden haben, sondern auch einen ersten Höhepunkt“, sagte Eichstätts Kommandant Dieter Hiemer. Mit einem ersten Besuch in Chrastava Ende letzten Jahres hatten die beiden Wehren bereits einen persönlichen Grundstein für die Partnerschaft gelegt.

Vergessen wollten die Eichstätter bei dieser Zusammenarbeit über die Ländergrenzen hinweg auch die Italienier nicht. In Bolca gibt es allerdings keine Feuerwehr, sondern einen Zivilschutz, der umfassend „gegen die Launen der Natur“ kämpft, wie es der Vorsitzende der ProtezioneCivile, Lino Panato, formulierte. „Wir engagieren uns in derselben Sache für unsere Mitbürger.“ Diese Aussage quittierten die Eichstätter Feuerwehrkameraden, die am Freitag auch ihren Patenverein aus Wasserzell begrüßen konnten, mit großem Applaus. „Der Festakt heute ist der Anfang intensiver Zusammenarbeit“, sagte Panato.

Der Bürgermeister von Chrastava, Michael Canov, drückte seine Freude über den neuen Aspekt der Partnerschaft aus: „Ich hoffe, dass der heutige Tag auch hineinwirkt in alle Bereiche der Öffentlichkeit.“ Canov wünschte sich, dass auch die Präsidentenwahl – die Delegation hatte am Freitag im Münchner Konsulat ihre Stimme dazu abgegeben – „zu einer Vertiefung der Beziehung zwischen Deutschland und Tschechien“ beitrage.

In Vertretung des Bürgermeisters von Bolca, Maurizio dalZovo, war Stadtrat RaffaelloZandonà gekommen. Er würdigte den Akt als „gute Möglichkeit, auch die Partnerschaft zwischen unseren Städten voranzutreiben“. Kulturelle und sprachliche Unterschiede zwischen den beiden Gemeinden seien „kein Hindernis, sondern Herausforderung“, sagte Zandonà. Er wünschte sich, dass die Beziehungen weiter intensiviert und auf Schulen oder auch auf den Austausch von Arbeitskräften ausgeweitet würden.

„Freundschaften gehören vertieft und nachhaltig gepflegt“, erklärte Oberbürgermeister Andreas Steppberger. Deswegen begrüße er es außerordentlich, dass die Feuerwehr diese Initiative ergriffen habe. „Dieeser Festakt ist ein wichtiger Schritt, unsere Partnerschaften zu festigen.“

Ingo Schön, einer der Motoren der Städtepartnerschaften, äußerte sich am Rande positiv über den Schritt der Wehren. Aber: „Es muss mit Leben gefüllt werden, was heute begonnen hat.“ Die Partnerschaft dürfe nicht auf dem Papier bestehen bleiben.

Für die Musik beim Festakt waren übrigens d’Lumpen aus Pietenfeld zuständig.

 

 

 

Eine Woche der Städtepartnerschaft

 

Prosit aufs Eichstätter Fischerfest

Freundschaftliche Bande

Scdhüller der Milettelschule Schottenau zu Besuch in Chrastava  (pdf)

 

Die Partnerschaft zwischen den Bistümern Eichstätt und Leitmeritz/Litomerice

Bischöfe unterzeichnen Memorandum (pdf)

 

40 Jahre Partnerschaft:

Bolca hat jetzt einen Platz in Eichstätt, und die italienischen Gäste freuen sich sehr darüber (pdf)

 

Stadtführer auf tschechisch

 

 

Fussball-Turnier in Eichstätt 2017

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Chrastava hat zwei Partnerstädte – den polnischen Lwówek Slaski und die bayrische Eichstätt.
Im Rahmen der Partnerschaft werden verschiedene gesellschaftliche, kulturelle und sportliche Veranstaltungen organisiert, die zum gegenseitigen Verständnis und Kennenlernen mit anderen Bewohnern und unseren Nachbarländern beitragen.
Eine der Veranstaltung war ein Fussball-Turnier, dessen Veranstalter Eichstätt war und somit am Freitag Vormittag am 21. Juli 2017 sind zwei Manschaften in den Kategorien U 11 und U 15 von Chrastava nach Eichstätt abgereist.
Am Samstag früh startete die festliche Eröffnung mit Vorstellung der Manschaften der erwähnten Partnerstädte und italienische, welche eine langfristige Partnerschaft mit Eichstätt hat, sowie auch die Spieler aus Lwówek. Dann fogten die Begrüssungsansprachen von dem Alt-OB und haupt Organisatior Arnulf Neumeyer und Andreas Steppberger OB der Stadt Eichstätt-.
Unsere Spieler belegten in der Kategorie U 11 den 6. Platz und in der Kategorie U 15 den 3. – bronze Platz.
Allen Spielern und ihren Trainern herzlichen Glückwunsch und Dank für die perfekte Representation unserer Stadt.

Ivana Louèková
Vorzimmer Bürgermeister
Chrastava den 26. Juli 2017

Fussballturnier der Partnerstädte 2009

Fotbalový turnaj partnerských mìst 2009

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Fußball fördert Freundschaften  (v pdf)

 

Am Samstag den 25. 7. 2009 fand schon der 6. Jahrgang des Fussballturnier der Partnerstädte statt. Das Turnier war das zweitemal in Chrastava. Alle beide Chrastava-Partnerstädte waren beteiligt und zwar traditionell deutscher Eichstätt, so auch in Premiere der polnische Lwówek Œl¹ski. Die fehlende italienische Bolca und Vestenanova ( Eichstätter Partnerstadt) ersetzte der nächste Partner, die Stadt Hrádek nad Nisou.

 U 11 (jüngere Schüler) - Chrastava - Teilnehmerliste: 
Pražák Bohouš, Ïuriš Lukáš, Ïuriš Dominik, Beòo Daniel, Wolf Dominik, Wolf Lukáš, Kudláèek Jan, Dušek Jiøí, Jelínek David, Pokorný Matìj und Šebelík Patrik. Trainer: Kneys Milan und Bouška Milan

Ergebnisse: TJ Spartak Chrastava – Czarni Lwówek Œl¹ski.  3 : 0

Slovan Hrádek nad Nisou – SV Marienstein Eichstätt            5 : 9

TJ Spartak Chrastava – Slovan Hrádek nad Nisou                4 : 2

SV Marienstein Eichstätt  – Czarni Lwówek Œl¹ski.               5 : 0

TJ Spartak Chrastava- SV Marienstein Eichstätt                    1 : 2

Czarni Lwówek Œl¹ski – Slovan Hrádek  nad Nisou              1 : 7

Reihenfolge: 1. SV Marienstein Eichstätt, 2. TJ Spartak Chrastava, 3. Slovan Hrádek nad Nisou, 4. Czarni Lwówek Œl¹ski

 U 18 (Jugendliche) - Chrastava – Teilnehmerliste:
Beran Jiøí, Sochor Adam, Sochor Jakub, Holec Vojtìch, Holec Jakub, Rozmajzl Michal, Polák Dan, Maurer Ivan, Farkaš Milan, Doupovec Daniel, Bajer František, Novák Jiøí, Prùša Jan, Louda Jakub, Pavlišta Miloš, Chomout Radek und Szpyt Milan. Trainer: Grundza David

Ergebnisse: Spartak Chrastava – Czarni Lwówek Œl¹ski.      2 : 0

Slovan Hrádek nad Nisou – SV Marienstein Eichstätt           1 : 3

Spartak Chrastava – Slovan Hrádek nad Nisou                    3 : 1

SV Marienstein Eichstätt  – Czarni Lwówek Œl¹ski                2 : 3

Czarni Lwówek Œl¹ski – Slovan Hrádek  nad Nisou              2 : 0

Spartak Chrastava - SV Marienstein Eichstätt                       7 : 1

 Reihenfolge: 1. TJ Spartak Chrastava, 2. Czarni Lwówek Œl¹ski, 3. SV Marienstein Eichstätt, 4. Slovan Hrádek nad Nisou 

Auf dieser Art und Weise möchte ich den Spielern für die erzielte Ergebnisse gratulieren und allen Stadtmitarbeitern (Frauen Václavíková, Cinibulková, Krchovová, Louèková, Marxová und Urbanová), dem Fussballverein TJ Spartak (Herren und Damen Kneys, Rozmajzlová, Rozmajzl, Bednáø, Malá, Wolfová und vielen weiterene) und sowie Herrn Komárek für und Musikgruppe „ 20 deka duše „ unter der Leitung des Herrn Jiøí Vejmelka für Abschlussmusikkonzert ein Dankeschön aussprechen.

Ein besonderes Superdankeschön verdienen sich die Arbeiter des Erziehungs-Instituts an der Spitze mit Herrn Direktor Zdenìk Pelda und Vertreterin Markéta Sochorová. Erziehungsinstitut hatte nicht nur den Sportareal für Turnier U 11 (jungere Schüler) zur Verfügung gestellt aber auch für 3 Tage die komplete Übernachtung für die deutsche Gruppe und Verpflegung für alle Teilnehmer gesichert.

Ich als Bürgermeister der Stadt Chrastava bin sehr froh, das die Delegationen der Partnerstädte an der Spitze mit Oberbürgermeister von Eichstätt Herrn Arnurlf Neumayer, Sekretär von Lwówek Œl¹ski   Herrn Jan Serafin und Bürgermeistervertreter von Hrádek nad Nisou Herrn Josef Horinka mit der Organisation und Turnierverlauf und Gastfreundschaft der Chrastava-Gastgeber sehr zufrieden waren.

In Chrastava den 27.07.2009 Michael Canov, Bürgermeister

 Turnier-Historie:

2008 Eichstätt http://www.chrastava.cz/sport/cesky/fotbal_eich_08.htm

2007 Bolca a Vestenanova  http://www.chrastava.cz/sport/cesky/fotbal_i.html

2006 Chrastava http://www.chrastava.cz/sport/cesky/fotbal_e.html

2005 Eichstätt 

2004 Eichstätt  http://www.chrastava.cz/sport/cesky/foteich.htm  

Die Fussballspieler aus Eichstätt das erstemal in Chrastava

 

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 Am Wochenende vom 21. bis 23. Juli 2006 wurde das weitere Teil der Zusammenarbeit zwischen den Partnerstädten Eichstätt aus Bayern und Chrastava durchgeführt. Das erstemal kehrten die jungen Fussballspieler, u.z. in den Alterkategorien bis 14 und bis 17 Jahren, bei uns ein. Man muss jedoch konstatieren, dass die Jungen sich nicht das erstemal gesehen haben, da in den letzten zwei Jahren wir als Fussballgast in Eichstätt waren. Das Turnier„ Chrastava Bürgermeisterpokal mit weiteren Fussballmannschat-Teilnehmern aus Hrádek nad Nisou und Ruprechtice wurde in tropischem Wetter den ganzen Samstag gespeilt. In der jüngeren Kategorie siegten unsere Gäste aus Deutschland vor Chrastava Jungen, in der älteren Kategorie hatte Chrastava gewonnen. Den Dank für die Organization des Fussballturnier möchte ich den Fussballtrainern Herrn Milan Kneys und Peter Rozmajzl, sowie für das dolmetschen Frau Hana Rozmajzlová und für die Sportleistung allen jungen Fussballspielern aussprechen.

Am Freitag, sofort nach der Ankunft in den Abendstunden, haben sich unsere Gäste, unter dessen auch der Oberbürgermeister Herr Arnulf Neumeyer nicht fehlte, nicht nur die Stadt, aber auch das Rathaus inkl. Turm und durch Dank des Herrn Dr. František Vydra auch spätabends das Stadtmuzeum besichtigt. 

Am Sonntag vor der Abfahrt haben sich die deutschen Jungen das Feuerwehrtechnikmuseum dank Herrn Vladimír Dlouhý angeschaut. 

Ausserordentliches und Sonderdankeschön möchte ich dem Direktor des Erziehung-Instituts Herrn Mgr. Zdenìk Pelda und allen anderen Mitarbeitern an der Spitze mit Vertreterin Frau Hana Kaiserová aussprechen, welcher für diese Tage uns die Instituträume für die Unterkunft unserer deutschen Freunde in 2- und 3- Bettzimmer uns zur Verfügung gegeben hat und die Verpflegung aller Fussballspieler gesichert hat. 

Die Hauptorganizatorin des ganzen Aufenthaltes war Frau Zita Václavíková, ins Deutsch dolmetschten Frau Karin Cinibulková und Kateøina Krchovová. Allen dessen möchte ich mein abschliessendes, desto grösseres Dankeschön aussprechen. 

In Chrastava den 26.07.2006

Ing. Michael Canov Bürgermeister

                    Fußball fördert Freundschaften

 

Die Finanzhilfe für Chrastava läuft kraftvoll an 13. 8. 2010

Chrastava nach der Flut: Eine erste Bilanz 20. 8. 2010

Nach der Flut: Chrastava in Trümmern 20. 8. 2010